Grasland – The Great Plains

Grasland – The Great Plains

Nach der Übernachtung im Badlands NP hiess es wieder back on the road – eine Tagesetappe von gut 510km war zu bewältigen. Zu zweit und mit Hörbüchern (Dostojewski und Stephen King) etwas einfacher zu ertragen.

Einen ganzen Tag lang fuhren wir durch Grasland wie auf dem Foto zu sehen. 2spurige Strassen, auch mal 45km gravelroad. Durch die Pine Ridge Indianerreservation. Immer Grün soweit das Auge reicht, selten mal ein Baum. In Nebraska durch gesichtslose Städte mit Namen wie Scenic, Oelrichs, Alliance. Dann ab und zu Farmen, Flüsse, Rinder, Kurven, aufgegebene Eisenbahnlinien …

Diese unendliche Weite: überwältigend und für mich diesmal (das ist neu) auch ein Gefühl von Verlorenheit evozierend.
Ziel der Etappe ist Cheyenne, die Eisenbahnstadt – damit wieder zurück in Wyoming.

Dazu gibt es nur ein Bild.

2 Gedanken zu „Grasland – The Great Plains

  1. Ja, dieses Gefühl der Verlorenheit, ja „overwhelming“ dessen, was schon ist: einsam auf dem Motorcycle, fand und finde ich schön, eine süchtig machende Meditation, ohne Musik, denn die liegt im Fahrtwind und in den Wolken, ohne Hörbuch, denn die Erdformationen links und rechts, und der Asphalt vor und unter einem, sind voller Geschichten.

    1. Das kann ich voll nachfühlen – mit der Harley mit 50 Meilen/h durch die unendlichen Weiten fremder Landscape – ein meditatives highlife. Da ist natürlich im Unterschied zum Autofahren mit Sound noch der Wind, die Düfte, die Umweltgeräuschw, der Motor und eben das feeling von Unendlichkeit
      – kann wirklich süchtig machen

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