Vancouver und so…
Nachdem ich von Winnipeg nach Vancouver geflogen (statt mit dem Zug gefahren) bin, hab ich mich in der Stadt, sprich in Downtown, etwas umgesehen – bin ja nicht das erste Mal hier und so ist die Orientierung einfacher – zudem ist alles in rechteckigem Gitter angelegt. Auch ist mir das Wetter hold, auch der 2-Tagesausflug nach Pender Island war von blauem Himmel gekrönt.
Zwischen Vancouver auf dem Festland und der grossen, vorgelagerten Insel Vancouver Island (400 km lang) liegen viele Inseln: die kanadischen Inseln sind die Gulf Islands und die US-amerikanischen Inseln sind die San Juan Islands. Mein Cousin Urs wohnt mit Judy auf Pender Island, hat dort ein Häuschen gebaut und versorgt sich selbst mit Strom (Solar) und Wasser (Rainwater). Propan fürs Kochen und den Hilfsgenerator wird geliefert und in einem Tank gelagert. Ich wurde dort umsorgt und bekocht und Urs hat mir einiges auf der Insel gezeigt – es wohnen dort gegen 2000 Personen. Wir haben sogar einen 130 Meter hohen Berg ‚bestiegen‘ – tolle Aussicht. Uebrigens: Urs hat seine neue Fotowebsite schon gut bestückt, es lohnt sich, da mal reinzuschauen!
Morgen Abend geht es wieder zurück in die Heimat – mit British Airways via London Heathrow. Nach der halbherzigen Bahnfahrt – geplant als Höhepunkt der Reise – muss das Reisli leider insgesamt als nicht sehr ergiebig bezeichnet werden – den schönen Besuch bei Urs und Judy natürlich ausgenommen. Hätte eventuell ein Auto mieten sollen, um etwas aus der Stadt raus zu kommen. British Columbia ist in jedem Fall eine Reise wert: die Küste, die kanadischen Rockies, grosse Flüsse, usw. Klar, Sommer müsste es sein. Grosse Städte empfinde ich regelmässig nach ein paar Tagen als kind of boring, als einengend – gut als Start- und Endpunkte und geeignet als Transferpunkte ins übrig, weite Land hinaus.
By the way: Die Blockade ist noch immer im Gange, siehe Nachtrag in diesem Beitrag: